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FM1: Crossroads – Trading Zones – Schnittpunkte. Gesellschaft und Wissen in Basel im 16. und 17. Jh.

Leitung: Prof. Susanna Burghartz (Geschichte, Basel)

Die Frage nach der Zirkulation von Waren und Wissen in einer sich globalisierenden Welt hat in den letzten Jahren in der Geschichtswissenschaft zunehmend an Gewicht gewonnen. Entsprechend nimmt das Forschungsmodul «Crossroads – Trading Zones – Schnittpunkte» neuere Ansätze aus der Wissensgeschichte, der Objektgeschichte, einer Wirtschaftsgeschichte als (globaler) Beziehungsgeschichte, der Medialitätsforschung, der bildwissenschaftlich informierten Kunstgeschichte und der Mikrogeschichte auf, um am Beispiel von Basel Aspekte einer Verflechtungsgeschichte des Lokalen zu schreiben. Es nutzt so die hervorragende Überlieferungslage zur Basler Geschichte um wissensgeschichtliche und ins wissensgeschichtliche gewendete ethnologische Konzepte wie trading zone, multisited ethnography oder world city anhand einer städtischen Gesellschaft, auf die bislang solche Konzepte aufgrund ihrer Kleinmasstäblichkeit keine Anwendung gefunden haben, zu überprüfen und weiter zu entwickeln. Drei aufeinander bezogene Promotionsprojekte sollen auf innovative Weise die Debatte um die Wechselwirkungen und Verknüpfungen zwischen Mikro- und Makrogeschichte vorantreiben.

Einzelprojekte: