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FM 2: «Erfinder neuer Dinge» – Zur Verflechtungs- geschichte der Künste in Antwerpen um 1600

Leitung: Prof. Christine Göttler (Kunstgeschichte, Bern)

Virtuose künstlerische und handwerkliche Verfahren sind in den letzten Jahren erneut in den Blickpunkt einer interdisziplinär orientierten Kunst- und Wissensgeschichte der Frühen Neuzeit gerückt, welche sich zunehmend auch für lokale Praktiken des Wissens und Wissenskulturen interessiert. Das Forschungsmodul «Erfinder neuer Dinge» nimmt diese Impulse auf, eröffnet jedoch durch den Fokus auf die Spanischen Niederlande auch neue Forschungsperspektiven. Es untersucht spezifische Formen der Kunstproduktion und künstlerischen Virtuosität, wie sie in Antwerpen, aber auch Rom, Neapel, Brüssel oder London – in Interaktion mit unterschiedlichen materiellen, visuellen und wissenschaftlichen Kulturen und im Spannungsfeld von Fremd- und Selbstzuschreibung – mit dem niederländischen Künstler-Habitus und Künstlertemperament assoziiert wurden.

Einzelprojekte: